
Immer neue Krisen stürzen auf Private Banking-Kunden ein. Neue Markt-Krise, Finanzkrise, Schuldenkrise, Corona, trabende Inflation und schließlich Ukraine-Krieg. Welcher Vermögensmanager hilft dabei eine Brandschutzmauer ums Vermögen zu ziehen und wer stellt sich am besten auf Kunden im Krisenmodus ein?

Nachhaltigkeit und Ökologie nehmen sowohl in Politik und Gesellschaft, als auch in der Geldanlage eine immer wichtigere Rolle ein. Verstärkt durch die Aktivisten von Fridays for Future u.a. nimmt die Thematik einen immer größeren Raum ein, dem sich auch Banken und Vermögensmanager nicht entziehen können (und meistens auch nicht wollen). Doch wer kann den Kunden eine wirklich nachhaltige Geldanlage bieten? Und wo gibt es nur Mogelpackungen und Produkte "von der Stange"? Wir haben es herausgefunden!

Mensch vs Maschine Bei der Vermögensanlage wird es immer schwerer, risikoarme Gewinne zu erzielen. Somit zählt jeder Zehntel-Prozentpunkt Kosten. Ein Vorteil für die Robo-Advisor, bei denen sich kostenbewusste Anleger Strategieportfolios zusammenstellen können. Sie nutzen kostengünstige ETF und „bauen" auf dieser Grundlage durchaus gut diversifizierte Portfolios nach den Risiko- und renditevorgaben des Kunden. Gerade für junge Vermögende eine reizvolle Alternative. Womit halten die Berater aus Fleisch und Blut dagegen?

Anlegerschutz und Marktharmonisierung stehen am Anfang einer beinahe zwanzigjährigen Entwicklung, die mit der europäischen Finanzmarkt-Regulierungsrichtlinie MiFID II ihr vorläufiges Ende gefunden hat. MiFID steht für „Markets in Financial Instruments Directive". Sie begründet „die neue Welt des Private Bankings". Wie gehen die Private Banker damit um?